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Landkreis Tübingen

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Karl Hötzer (1892 - 1969)

Karl Hötzer wurde 1892 in Balingen geboren. Der Tradition der Familie folgend ergreift er den Beruf des Volksschullehrers. Hötzer unterrichtet von 1920 bis 1928 in Nehren, in dieser Zeit entstehen auch seine ersten Mundartgedichte. Danach kehrt er nach Balingen zurück, wird 1938 nach Tübingen versetzt, wo er bis zur Pensionierung als Grundschullehrer arbeitet. 

Das Gedicht "Naihre'" - im Sommer 1926 entstanden -  wurde aus Anlass der 900-Jahrfeier von Nehren als Heimatlied von Dieter Kempf, dem damaligen Dirigenten des Liederkranzes Nehren 1875 e.V., vertont.

 

 

Naihre'

Alte Häuser, müed ond kromm,

hudderet om d'Kirche rom.

Guck, der Berg trait's uf em Rucke, 

loht's weit naus en d'Stoanich gucke.

En de Gäärte, henneduße,

waaset Apfel, Biere, Nusse,

vo de Giebel pfeifet Store,

en de Höf deant d'Göckel hoore.

Bsennscht de, wie der Flecke hoaßt?

Jedes Kend sein Name woaßt!

Spitz no d'Aohre! Glei wurscht's haire!

"Des do hobe? Bue, deescht Naihre".